Gold Legierungen

Der Gold-Anteil in Produkten aus Gold


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Goldlegierungen
Als Goldlegierungen werden Verschmelzungen des Goldes mit anderen Metallen und Edelmetallen bezeichnet. Dazu werden zum Beispiel Kupfer, Silber, Platin, Palladium oder Nickel verwendet. Die entstehenden Verschmelzungen beeinflussen nicht nur den Härtegrad, sondern auch die Farbe und andere Eigenschaften des Goldes.
Der Goldgehalt einer Legierung wird in Tausendstel angegeben. Alternativ verwendet man auch die Bezeichnung Karat.
Goldlegierungen erkennt man ganz leicht an der sogenannten Punzierung, also dem Prägestempel auf einem Schmuckstück, der die Auskunft über den Masseanteil des Goldes in der jeweiligen Legierung gibt. Wenn beispielsweise der Feingehalt 333 ist, besteht das Schmuckstück zu 1/3 aus reinem Gold. In Deutschland wird der Goldschmuck mit Feingoldgehalt von 33,3 %, 58,5 % sowie 75,0 % und 90,0 % hergestellt. Schmuck mit einem Feingoldgehalt von 75 % und höher wird als hochwertiger Goldschmuck bezeichnet.

Farbgoldlegierungen
Bei Farbgoldlegierungen werden dem Gold andersfarbige Metalle beigemischt, um so eine bestimmte Farbnuance zu erreichen. Die gebräuchlichsten Farbtöne und -Legierungen sind Weißgold, Rotgold, Gelbgold oder Grüngold.

  • Weißgold als Sammelbegriff bezeichnet Goldlegierungen, die durch die Zugabe von Palladium, Nickel oder Silber künstlich aufgehellt werden und eine weiß-blassgetönte Goldlegierung ergeben. Um dem Weißgold eine kräftige weiße Farbe zu verschaffen, wird es in manchen Fällen mit einem Überzug aus Rhodium versehen. Diese Goldlegierungen werden vor allem in der Schmuckverarbeitung eingesetzt.
  • Rotgold ist eine Goldlegierung, die einen hohen Kupferanteil besitzt und somit dem Material einen rötlichen Farbton und die nötige Härte gibt. Rotgold gehört weltweit zu den häufigsten Farbgoldlegierungen.
  • Bei Gelbgold handelt es sich um gelbe Goldlegierungen aus Feingold mit Silber und Kupfer. Durch die Zugabe von Silber und Kupfer im Verhältnis 1:1 erhält diese Goldlegierung eine gelbliche Färbung.
  • Grüngold ist eine grünlichgelbe Goldlegierung ohne die Beimischung von Kupfer, bei der Gold und Silber zu gleichen Teilen miteinander verschmolzen werden und dadurch der Grünton auftritt.